Barockstadt Fulda


Bereits 744 gegründet, finden Sie in Fulda Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze aus einer über 1250-jährigen Geschichte.

In keinem Architekturführer fehlt der barocke Dom und die romanische Michaelskirche. Das Stadt- oder Residenzschloss, die Adelspalais, die Orangerie und weitere sehenswerte Bauwerke bilden das Barockviertel, ein Ensemble von hohem städtebaulichem Wert. Liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, versteckte Plätze, blühende Gärten und Parks, alte Handwerksbetriebe, malerische Innenhöfe, spannende Museen, gemütliche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein.


Barocke Adelspalais und Barockviertel

Das Barockviertel ist mit seinen Bauwerken ein bemerkenswertes Ensemble des 18. Jahrhunderts. Darin liegt sein großer städtebaulicher Wert.

Zu dem Barockviertel gehören Dom und Domdechanei, Schloss und Schlossgarten, Paulustor und Hauptwache sowie einige der Bürgerhäuser in der angrenzenden Friedrichstraße. Die barocken Adelspalais, die sich um das Schloss herum gruppieren, waren Wohnungen der Hofbeamten.

Diese herrschaftlichen Gebäude, die heute noch von unterschiedlichen Institutionen genutzt werden, wurden von dem Baumeister Andreas Gallasini geschaffen.


Dom zu Fulda

Der Dom ist nicht nur das Wahrzeichen Fuldas, er ist vor allem die bedeutendste Barockkirche Hessens. Er wurde in den Jahren 1704 bis 1712 von dem bedeutenden Baumeister Johann Dientzenhofer er richtet. Dabei wurden Teile der Bausubstanz der Vorgänger-Kirche (Ratgar-Basilika, 9. Jahrhundert) verwendet.

Der Dom ist in seiner architektonischen Gestaltung dem römischen Barock verpflichtet. Seit 1752 ist der barocke Bau Kathedralkirche des Bistums Fulda.

Die religiöse Bedeutung der Kirche ist durch das Bonifatiusgrab, das nach wie vor Ziel von Wallfahrten ist, noch heute aktuell.

Auch Pabst Johannes Paul II besuchte den Fuldaer Dom und das Grab des Heiligen Bonifatius, den er den „Apostel der Deutschen“ und "bedeutendsten deutschen Heiligen" nannte.

 

Michaelskirche

Die Michaelskirche entstand in den Jahren 819 bis 822 als Kapelle des ehemaligen sich an dieser Stelle befindlichen Mönchsfriedhofs des Benediktinerklosters Fulda. Die Michaelskirche zählt mit ihrer noch aus karolingischer Zeit stammender Krypta zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands und liegt dem Dom direkt gegenüber.
Orangerie und Schlossgarten

Der weitläufige, von Mauern und Gittern umschlossene Schlossgarten setztsich aus mehreren Teilen zusammen: der Schloss- und Orangerieterrasse,dem dazwischen liegenden Parterre mit der großen Fontaine und dem ehemaligen Boskettgarten, der sich nach Osten hin erstreckt. Direkt im Schlossgarten finden Sie die Skulptur der Göttin der Gartenbaukunst. Die „Floravase“ mit 6,80 m Höhe wurde 1728 von Johann Friedrich von Humbach geschaffen. Sie zählt zu den schönsten barocken Plastiken.

Das Gebäude hinter dieser Skulptur ist die Orangerie, die zwischen 1721 und 1724 errichtet wurde und für Sommerfeste der Fürstäbte genutzt wurde. Bei schönem Wetter können Sie auf der Terasse die Sonne mit Blick auf Schlossgarten und Schloss genießen.

 

Unmittelbar an der A7 gelegen und mit zentralem ICE Bahnhof bietet Fulda auch herausragende Hotel und Erholungsangebote, direkt im Biosphärenreserat Rhön. Genießen Sie bedeutende deutsche Kultur und erholsame Tage in der Mitte Deutschlands.