Walther von der Vogelweide
Rollenbeschreibung
Die Minnesänger Wolfram und Walther fungieren als Erzähler und bringen auch komische Elemente ein.
Sie erzählen die Geschichte Elisabeths und geraten hierbei ständig in Streit. Dieser Streit ist ein augenzwinkernder Querverweis auf Wagners Oper „Tannhäuser“, in der es um den legendären „Sängerkrieg auf der Wartburg“ geht.
Die beiden sind immer diametraler Ansicht: Walther ist für eine romantisierte legendenbehaftete, verklärte Darstellung, während Wolfram ernsthafter an die Sache heran geht, die Tragik in Elisabeths Leben erkennt.
Vita - Jesse Garon
… ist in Berlin geboren und absolvierte dort seine Schauspielausbildung. Nach festen Engagements in Karlsruhe und Leipzig spielte er u. a. die Rolle des Zettel in Heinz Spoelis Ballett „Ein Sommernachtstraum“ an der Deutschen Oper Berlin. Bei der Uraufführung von „Falco meets Amadeus“ am Theater des Westens, in München und in Graz überzeugte er als Mozart und in der Rolle des Josef. Im Musical „Yesterday“ am Metropol Theater Berlin war er als Tom Tambourine zu sehen. Die Magdeburger erlebten ihn als Frank´n´Furter in der „Rocky Horror Show“.
In Berlin stand er als Reichsvogt Geßler in Schillers „Wilhelm Tell“, als Antonius Block in der Uraufführung von ?Das siebte Siegel?, als Gott in „Surf-Dance“ und zuletzt als Narr in „Was Ihr wollt“ der Shakespeare Company Berlin auf der Bühne.
Jesse Garons Gesangsstimme ist in Rudolf Thomes Kinofilmen „Tigerstreifenbaby wartet auf Tarzan“ und „Paradiso“ zu hören. In Karlsruhe inszenierte er „Unsterblichkeit ist nicht Jedermanns Sache“ nach Kurt Schwitters. Weitere Erfolge feierte er als Otto in der Uraufführung von „Bouncers“ (Schwäbisch Hall), als Er in Turrinis „Rozznjogd“, Trinculo in Shakespeares „Sturm“? und Puck in „Ein Sommernachtstraum“, sowie als Kammerherr Strack in Shaffers „Amadeus“.
