Dennis Martin spricht über die Neuheiten in der Wiederaufnahme
„Das Schöne an einer Bühneninszenierung ist, dass man im Gegensatz zum Film, die Möglichkeit hat, Dinge immer wieder zu verändern. So bleibt ein Bühnenstück dynamisch und lebendig.“ Dennis Martin, Autor und Komponist des Elisabethmusicals, spricht über Veränderungen und Neuerungen, die es im Zuge der diesjährigen Wiederaufnahme des Erfolgsmusicals geben wird:
„Zunächst haben wir die Handlungsstränge gestrafft und inhaltliche Unklarheiten beseitigt. Auch in vielen Liedern werden textliche und musikalische Veränderungen vorgenommen.“ Auf eine Neuerung ist Martin besonders stolz: „Es wird ein neues Finale geben, mehr wird hierzu nicht verraten. Insgesamt glauben wir, dass wir den Unterhaltungswert des Stückes noch einmal steigern konnten.“
Auch die Veränderungen in der Umsetzung werden laut Martin im Detail alle kreativen Bereiche betreffen, vom Ton- und Lichtdesign, über die Kostüme bis hin zur Regie. Nach 88 restlos ausverkauften Vorstellungen in 2007 und allabendlichen Begeisterungsstürmen kommt die Frage auf, warum Änderungen überhaupt nötig sind.
Martin hat hierauf eine klare Antwort: „Es wäre für Urheber und Produzenten vermessen zu glauben, nichts an dem was man da gemacht hat sei verbesserungswürdig. Der Erfolg darf uns nicht blind machen! Veränderungen halten darüber hinaus das Stück lebendig und machen neugierig. Diese Tatsache ist auch mitverantwortlich dafür, dass unter den Zuschauern unseres vorangegangenen Stücks „Bonifatius“ viele „Wiederholungstäter“ waren, die das Musical öfter als drei- oder viermal gesehen haben und immer wieder Neues entdecken konnten. Den gleichen Effekt erhoffen wir uns auch für unser Elisabethpublikum. Die weiterhin konstant hohe Nachfrage stimmt uns zuversichtlich.“